Das Manufacturing Institute hat in Zusammenarbeit mit Rockwell Automation und PTC eine zukunftsweisende Studie veröffentlicht, in der die sich entwickelnden Qualifikationsanforderungen in der Fertigung in den nächsten 5-10 Jahren aufgezeigt werden. Im Zuge der digitalen Transformation des Sektors – und der Expansion von Sektoren wie Elektrofahrzeuge, Halbleiter, Pharmazeutika und Logistik – müssen die Beschäftigten fortschrittlichere Daten- und Technikkenntnisse erwerben. Der Bericht unterstreicht jedoch auch, dass Soft Skills selbst in Hightech-Umgebungen unverzichtbar bleiben.
Zu den wichtigsten Ergebnissen gehören:
- Fortgeschrittene technische Fähigkeiten (z. B. Simulation, Software, digitale Werkzeuge) werden immer wichtiger, wobei der Bedarf an Simulations- und Softwarekenntnissen in Positionen wie Datenwissenschaftler, Ingenieure und Wartungstechniker um 75 % steigt.
- Soft Skills – wie Kommunikation, Problemlösung, Zusammenarbeit, Anpassungsfähigkeit und Liebe zum Detail – sind nach wie vor sehr gefragt, insbesondere da die Prozesse immer stärker automatisiert und komplexer werden.
- Die derzeitige Qualifikationslücke – verschärft durch das Ausscheiden von Arbeitnehmern aus dem Erwerbsleben und einen angespannten Arbeitsmarkt – bedroht Produktivität und Innovation, da bis zur Hälfte der neuen Stellen unbesetzt bleiben könnten.
Der Bericht empfiehlt den Herstellern, in laufende Schulungen, Partnerschaften mit Bildungseinrichtungen und kontinuierliche Weiterbildungsprogramme zu investieren, um diese Lücken zu schließen.
Relevanz für das Projekt SoftSkills4Mfg
Die Ergebnisse unterstützen nachdrücklich die Initiative SoftSkills4Mfg, die sich auf die Entwicklung von Soft Skills konzentriert, die auf den Kontext der Fertigung zugeschnitten sind:
- Während moderne Fabriken fortschrittliche technische und digitale Fähigkeiten erfordern, sind starke zwischenmenschliche und kognitive Fähigkeiten nach wie vor entscheidend. Dies deckt sich perfekt mit dem SoftSkills4Mfg-Rahmen, der weiche und digitale Kompetenzen kombiniert.
- Die Nachfrage der Industrie nach Problemlösung, Anpassungsfähigkeit und Teamarbeit unterstreicht den Wert der praktischen, interaktiven Module von SoftSkills4Mfg, die das Lernen in der realen Welt und die Entwicklung von Fähigkeiten des 21.
- Angesichts des prognostizierten Mangels an qualifizierten Arbeitskräften kann der von SoftSkills4Mfg gemeinsam mit Partnern aus der Industrie und Berufsbildungsanbietern erstellte Lehrplan dazu beitragen, die Qualifikationslücke zu schließen, indem er den Lernenden sowohl technisches Verständnis als auch wichtige soziale Kompetenzen vermittelt.
- Die Forderung des Berichts nach kontinuierlichem Lernen spiegelt das modulare, flexible Konzept von SoftSkills4Mfg wider, das die kontinuierliche berufliche Entwicklung und die Anpassungsfähigkeit auf dem Arbeitsmarkt unterstützt.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass dieser Bericht eine Zukunft mit doppelten Fähigkeiten bestätigt, in der digitales Fachwissen und soziale Kompetenzen Hand in Hand gehen. Die Ziele von SoftSkills4Mfg – die Einbettung dieser Kompetenzen in die berufliche Aus- und Weiterbildung – sind eine direkte Antwort auf die aktuellen Bedürfnisse der Industrie und damit ein zeitgemäßer und wertvoller Beitrag zur Entwicklung moderner Arbeitskräfte in der Fertigung.
Quellen:
businessinsider.com+7themanufacturinginstitute.org+7nam.org+7.
themanufacturinginstitute.orgthemanufacturinginstitute.org+2investopedia.com+2manufacturingskillsinstitute.org+2.



